Auch in diesem Jahr stand wieder unsere jährliche Hydrantenpflege auf dem Programm. Dabei haben wir alle Hydranten im Gemeindegebiet überprüft, damit im Einsatzfall auch alles funktioniert.
Was sich dahinter verbirgt? Die Hydrantendeckel öffnen, das Standrohr einsetzen, die Hydranten durchspülen und anschließend alles wieder ordentlich verschließen. Bei einigen Hydranten ist das Standrohr übrigens gar nicht nötig: Diese sogenannten Oberflurhydranten haben ihren Anschluss oberhalb der Erdoberfläche.
Ganz so einfach wie es klingt, war es allerdings nicht überall. Einige Hydrantendeckel liegen dort, wo regelmäßig Fahrzeuge darüberfahren. Das hinterlässt natürlich Spuren und macht das Öffnen manchmal zu einer echten Herausforderung.
Ein ganz besonderes Dankeschön geht an unseren Gemeindearbeiter Dennis! Er hält die Hydranten regelmäßig von Bewuchs frei und sorgt damit dafür, dass wir sie gut erreichen und im Ernstfall schnell nutzen können. Besser kann man uns die Arbeit kaum erleichtern! Bei unseren Feuerwehrleuten gab es dafür einhellig die Bewertung: Note 1 mit Sternchen!
Während draußen die Hydranten kontrolliert wurden, ging es auch im Gerätehaus zur Sache. Dort wurde geputzt und aufgeräumt. Schließlich steht der Umzug in unser neues Zuhause schon vor der Tür und dafür wollen wir natürlich gut vorbereitet sein.
Insgesamt waren 20 Feuerwehrleute in ihrer Freizeit mit vollem Einsatz dabei. Unterstützt wurden wir außerdem von Isabelle aus der Jugendfeuerwehr Schafstedt. Sie hatte wohl den längsten Tag von allen: Bereits am Vormittag war sie in Schafstedt unterwegs und packte am Nachmittag auch bei uns noch tatkräftig mit an. Vielen Dank dafür!
Unterwegs gab es übrigens auch neugierige Zuschauer. Eine kleine Schafherde beobachtete ganz genau, was wir da eigentlich auf den Straßen und an den Hydranten trieben. Und auch an anderer Stelle wurden wir freundlich wahrgenommen: Gesa und Rolf überraschten uns mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Vielen Dank dafür!
Nach gut vier Stunden waren wir mit unseren beiden Fahrzeugen wieder am Gerätehaus. Das Wetter spielte zum Glück mit. Zwar war es ziemlich frisch, aber immerhin blieb es trocken und die Arbeit ging gut von der Hand.
Natürlich durfte auch eine kleine Stärkung zum Abschluss nicht fehlen. Unser Wehrführer Torben hatte für eine leckere Überraschung gesorgt: Burgunderschinken im Brötchen. Genau das Richtige nach getaner Arbeit!
Ein Punkt liegt uns allerdings noch am Herzen: Während wir auf den Straßen unterwegs waren, mussten wir leider feststellen, dass nicht alle Verkehrsteilnehmer besonders viel Rücksicht genommen haben. Teilweise wurde mit ordentlich Tempo an unseren Feuerwehrleuten vorbeigefahren. Und ja, darunter waren auch einige bekannte Gesichter aus Eggstedt.
Deshalb unsere Bitte: Wenn ihr seht, dass wir an den Straßen arbeiten, nehmt bitte etwas Tempo heraus und fahrt mit Rücksicht vorbei. Hinter den Warnwesten stehen eure Nachbarn, die ihre Freizeit investieren, damit im Notfall auch für euch schnell Hilfe da ist.
Die Hydrantenpflege gehört vielleicht nicht zu den spektakulärsten Aufgaben der Feuerwehr, ist aber enorm wichtig. Denn ohne eine funktionierende Wasserversorgung wird es beim Löschen schwierig.
Wir haben es wieder gerne gemacht und freuen uns, dass wir gemeinsam etwas für die Sicherheit in Eggstedt tun konnten!













