Straßenboßeln 27.02.2016

 

„Denkmal“ siegt vor „Mühle“

Eggstedter Straßenboßeln wieder gut besucht

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Rund 70 Teilnehmer zum Straßenboßeln konnten Ralf Rönna für die Freiwillige Feuerwehr Eggstedt und Andreas Holm für den TSV Eggstedt zu dieser Traditionsveranstaltung begrüßen. Der Wettergott war an diesem Samstag ganz klar ein Eggstedter Straßenboßler. Das Wetter war perfekt für das Boßeln durch das Dorf.

Für das Straßenboßeln wird Eggstedt in die vier Teile „Denkmal“, „Dorfplatz“, „Mühle“ und „Sportplatz“ aufgeteilt. Neben Eggstedtern ab 16 Jahren sind auch Gäste zum Start zugelassen. Es ist eine Veranstaltung für Alle. Auf der Strecke durch das Dorf konnten sehr weite und auch sehr kurze Würfe gesehen werden. Neben dem Können hängt viel vom Zustand der Straße ab. So sind sicherlich einige Würfe auch sehr viel Glück. Aber das macht es dann auch aus.

Auf dem Weg durch das Dorf wurden die Teilnehmer von einigen Anwohnern mit Getränken und Essen versorgt. Das freundliche Miteinander des ganzen Dorfes steht beim Straßenboßeln im Vordergrund.

Das Königsboßeln fand dieses Jahr zum ersten Mal bei Susanne Lundius und Stefan Kiehl statt. In der Werkstatt der Beiden fand nach Abschluss auch die Siegerehrung statt. Gewinner des Straßenboßelns dieses Jahr war das Dorfteil „Denkmal“, der 2. Sieger Mühle vor Dorfplatz und Sportplatz. Andreas Holm bedanke sich vor der Ehrung der Sieger bei Susanne Lundius und Stefan Kiehl für die Möglichkeit die Feier auszurichten. Nachdem dem Schließen der letzten Gaststätte musste ein neuer Ort für die Siegerfeier gefunden werden. Dazu Stefan Kiel: „Wir wollen, das dieses Fest nicht ausstirbt“.

Das neue Boßelkönigspaar sind Melanie Rönna und Hugo Meyer.  Sie lösten den Majestäten Annette Witschel und Jens Borndholdt ab, die ihren Titel nicht verteidigen konnten. Prämiert wurde auch der weiteste Wurf mit 108 Metern von Torben Südemann.

Bürgermeister Walter Krotzek betonte in seiner Rede zur Siegerehrung „dass alle Teilnehmer Gewinner sind“. Für die „Denkmal“-Boßler nahm Ralf Rönna als Mannschaftsführer den Pokal entgegen. Bei der Siegerfeier gab es aber keine „Teilung“ des Dorfes mehr. Alle zusammen feierten noch einige Zeit.

 

 

 

 

 

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